Kolumbine auf Umwegen

„Wo ist denn mein brauner Schal? Oh Gott, und meine Brosche! Ich kann nicht gehen ohne meine Brosche! Mamiiii!“

Im vorher angetrunkenem Koffeinwahn wirbel ich durch mein Zimmer, stopfe hier und da noch ein paar Utensilien in meinen ohnehin schon überschwappenden Koffer und rufe meine halbe Familie zusammen, um das sture Ding zum schließen zu zwingen. (An dieser Stelle eine kleine Gedenksekunde, er weilt heute nicht mehr unter uns..)

Am Bahnhof.
„Binti, hast du alles? Wo ist deine Verpflegung?“ Mein Vater dreht sich panisch zu meiner Mutter um. „Ich WUSSTE wir vergessen was! Ich hol‘ sie schnell!“ Lächelnd hält meine Mutter den roten Rucksack hoch. „Du schiebst schon mehr Panik, als dein Töchterchen.“ Beruhigt drückt mein Vater mir den Rucksack in den Arm. „Hier, für die Fahrt.“ Er riecht nach Falafel und Zwiebeln. Das klassische Pausenbrot eines arabischen Vaters. Ich muss lachen. „Danke, Baba.“ – Ich hatte mir schon Sorgen gemacht den Menschen heute keine Möglichkeit für Klischeesprüche bieten zu können. Mehr

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Wie man zum Zahnrädchen wird

Seit Februar hat mein kleiner Krümmelblog kein Futter bekommen. Dafür will ich mich jetzt auch in aller Förmlichkeit entschuldigen. Auch bei alle den Menschen, die bei jedem Klick auf diesen Blog immer wieder mit dem selben letzten Post konfrontiert werden (nervt mich eigentlich selbst dauernd).

Aber hey, es gibt Grund zur Freude! Dieses Wochenende gab es einen wahren Motivationsboom (okay, das letzte Wort ist mal wieder Grund den Verfassungsschutz zu grüßen?) unter meinem Tuch (darf man das eigentlich im selben Satz benutzen?)!  – SCHNIIIITTT! okay, von vorn:

Lieber Blog, dieses Wochenende war ich in Wuppertal auf einem ganz wundervollen Seminar, das mir half auch den letzten Rest an Unmut für unser Projekt über Bord zu werfen! (besser?) Mehr